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30.01.2019, 22:28 Uhr | Pressemitteilung - Olaf Dobberkau
Pressemitteilung
unseres Stadtrates Olaf Dobberkau
Entscheidungen zum Wohle der Stadt!  - Zum Nachdenken!

Wir alle wünschen uns im Stadtrat Entscheidungen, die Schleusingen mit seinen Ortsteilen, den Bürgern, den Vereinen und natürlich auch der Wirtschaft zu Gute kommen. Die Unternehmen sind somit auch ein wichtiger Puzzlestein für ein reges Treiben in der Stadt und Ihren Gemeinden, der Bürger profitiert.

Voraussetzung ist natürlich, dass das Geld auch in unserer Stadt bleibt, da wo auch die Firmen selbstverständlich Ihre Gewerbesteuer zahlen. Mein Großvater, Fahrlehrer und Rennfahrer, hat immer weise gesagt: „Wenn du in Schleusingen dein Geld verdienen willst, musst Du auch deine Brötchen und deine Wurst in Schleusingen kaufen“ Mit anderen Worten, wir müssen unser Geld da ausgeben, wo es verdient wird, dann haben alle etwas davon. Dies sollte uns ein Grundverlangen für unser zukünftiges Tun als Stadtrat oder Unternehmer sein, denn ohne die Bürger, ohne die Unternehmen kann sich eine Stadt nicht entwickeln.

Für die Zukunft darf man nicht nur die absolut wirtschaftlichste Entscheidung treffen, sondern man muss auch an das große Ganze denken! Bestes Beispiel hierfür sind die Schwimmbäder, sie rechnen sich nicht, gehören aber zu unserer positiven Lebensqualität unbedingt dazu!

Fehler aus der Vergangenheit analog Druck Amtsblatt, dürfen sich nicht wiederholen! Ein hiesiges Unternehmen beschäftigt ortsansässige Mitarbeiter, bezahlt hier seine Gewerbesteuer, unterstützt Vereine usw. – also ein gesunder Kreislauf! Bayern lebt es uns vor, dort ist der Zusammenhalt von Städten, Wirtschaft und Bürgern sehr ausgeprägt. Nur ein Beispiel: Ein Bewerber, der in Bayern wohnt, muss auch dort seine Führerscheinprüfung machen bzw. sein Geld dafür auch dort ausgeben! In Thüringen darf er daher nicht ausgebildet bzw. geprüft werden, übrigens umgekehrt schon!

Somit würde ich auch dafür plädieren, dass der BMW vor dem Rathaus schnellstens verschwindet und ein Fahrzeug eines Schleusinger Autohauses vor der Tür steht, so wie wir dies in den letzten 30 Jahren auch immer gehandhabt haben.

Mein Herz schlägt für das Schleusingen und seine Ortsteile, ich sehe und beurteile Entscheidungen aus Bürger-, Unternehmer- und Stadtratsperspektive. Zum Thema Gewerbesteuer möchte ich zum Nachdenken anregen.

In einer Stadt, wie auch bei einem Unternehmen, muss man Entscheidungen treffen, die auf den ersten Blick nicht unbedingt nachvollziehbar sind, aber mit Weitsicht dann doch zum Erfolg führen. Unser Vorteil gegenüber der Konkurrenz im bayrischen Grenzland ist durch die Anhebung des Gewerbesteuersatzes dahin. Der Gewerbesteuersteuersatz liegt im Durchschnitt dort bei 318%. (Coburg 310%, Steinbach am Wald 300%) Vereinzelte Gebiete sogar weit unter 300%. An anderen Thüringer Städten, die weit über 400% Gewerbesteuer verlangen, dürfen wir uns auf keinen Fall messen, da diese Städte oft versuchen ihre finanzielle Schieflage, durch solche Fehlentscheidungen zu retten, leider ohne sichtbaren Erfolg.

Ich persönlich würde sogar so weit gehen und einen Gewerbesteuersatz von 295% empfehlen, um die Konkurrenzfähigkeit wiederherzustellen. Somit hätten wir unseren Standortvorteil zurück und dann stimmt nicht nur unsere sehr gute Infrastruktur, sondern auch der finanzielle Rahmen. Weniger wird somit mehr! Unternehmen aus anderen Gebieten, die einen Standort oder Niederlassung hier bei uns haben, können so einen Teil ihrer Gewinne gezielt hierher steuern. Aber warum sollten Sie dies tun, wenn der Steuersatz am Heimatstandort niedriger ist?

Übrigens am Rande erwähnt, hat man vor der Bürgermeisterwahl Steuererhöhungen konsequent ausgeschlossen! Und nun müssen die Schleusinger Unternehmen 28% mehr Gewerbesteuer zahlen! Wenn dies „ein nicht weiter so“ bedeutet - nicht mit uns, denn es ist nicht der richtige Weg!

aktualisiert von Alexander Brodführer, 30.01.2019, 22:45 Uhr
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